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3118
Tathagata Amitabha
Westtibet 14. Jh. Bronze, partiell blau bemalt. Auf doppeltem, halb umlaufendem Lotosthron sitzt Buddha im padmasana, die Hände über seinem Schoß in dhyana mudra. Der kontemplativ blickende Buddha trägt eine fünfzackige Krone mit blau gefasstem Aufsatz und Bändern. Neben seinen Armen verläuft ein breites Schleierband. Feine Gravurdetails auf Krone, Schmuck und Kleidungssäumen. Einteiliger Hohlguss, geschlossene, gravierte Bodenplatte mit Kreuzvajra.
H. 38,6, B. 25,2 cm. 4004 gr.
Die «Tathagatas» (die «Vollendeten») sind die transzendenten Buddhas. Sie sind den Naturgesetzten enthoben, zeitlos und immer anwesend. Dem Tathagata Amithaba ist die Himmelsrichtung Westen zugeordnet. In ihrer Darstellung können die transzendenten Buddhas sich von den irdischen unterscheiden: anstelle des gelockten Haars mit Schädelwulst («ushnisha») tragen sie manchmal eine königliche Kopfbedeckung, ähnlich einer Krone. So wird vermittelt, dass sie über den Dingen stehen, die die Sterblichen einschränken, nämlich Zeit, Vergänglichkeit und die Naturgesetze. Dieser Tathagata Amitabha trägt einen Schleier, der schon in indischen Götterdarstellungen ein Hinweis auf das Himmlische ist. Hier umfängt er den Buddha wie ein Nimbus in der typischen westtibetischen Form.
Dieses Exemplar ist eine frühe Ausformung des westtibetischen Stils und durch seinen nahezu makellosen Erhaltungszustand und auch seine Vollständigkeit ein besonderes Sammlerstück.
Seit 1965 befasst sich Ulrich von Schroeder mit der buddhistischen Kunst und Kultur. Die Ergebnisse seiner zahlreichen Forschungsreisen und daraus gewonnenen Erkenntnisse publiziert er seit 1981 in mehreren Monographien
.
Provenienz: Sammlung Ulrich von Schroeder, Zürich; zuletzt Privatsammlung Frankfurt a.M. und Baden-Baden.
Ausstellung: Das Bild des Buddha, Berlin, Galerie im Rathaus Tempelhof, 14.01. - 15.03.1979.
Literatur: Ulrich von Schroeder, Indo-Tibetan Bronzes, Hong Kong 1981, S. 182f., Abb. 35 E; Helmut Uhlig (Hrsg.), Das Bild des Buddha, Berlin 1979, Abb. 78, S. 147f.

Zustandsbericht  


 

Zuschlag: 30000,- EUR
(Limit: 60000,- EUR)