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3220
Meister des Nieder-Erlenbacher Altars attr.
Wohl Mittelrhein Ende 15.Jh.
Paar Gegenstücke. Außenseiten zweier Altarflügel, die Verkündigung darstellend.
Öl auf Holz, Ränder angestückt sowie in weitere, neuzeitliche Tafel eingelassen. Unsign. Verso bez. «Tafel 1» bzw. «Tafel 2» und «Rückseite» sowie auf einem geprägtem Etikett des Ateliers für Gemälderestaurierung G. Kreuter, Basel, handschriftlich bez. «Oktober 1966».
H. 102, B. 44,5 cm (Bildträger),
H. 103,5, B. 46 cm (neuzeitliche Tafel). Gerahmt.
Auf zwei Tafeln verteilt erstreckt sich ein Innenraum mit roten und weißen Bodenplatten, einer umlaufenden Holzbank sowie einer schlichten Balkendecke. Durch fensterlose Öffnungen in den Wänden öffnet sich der Blick auf sanfte, grüne Hügel, eine befestigte Stadt und bizarre, zerklüftete Felsformationen. Auf der rechten Tafel kniet die Jungfrau Maria an einem Gebetpult. Geradezu ekstatisch entrückt und in einen weißen Mantel gehüllt begegnet sie dem auf der linken Tafel befindlichen Erzengel Gabriel, der ihr, die Hand zum Segensgestus erhoben, die Botschaft der Empfängnis verkündet. Vor dem Engel steht auf dem Boden ein die jungfräuliche Reinheit symbolisierendes Liliengebinde in einer blau-weißen Vase.
Die Verkündigung ist sozusagen die Keimzelle des christlichen Heilsversprechens. Der Sohn der Jungfrau wird sich für die Sünden der Menschheit opfern und damit den Tod überwinden. Durch die zentrale Bedeutung dieser Episode der Heilsgeschichte wurde sie zahllos wiederholt und spielt eine fundamentale Rolle in der bildlichen Vermittlung des christlichen Glaubens. Meist ist sie in größere Zusammenhänge eingebunden und wird gemeinsam mit weiteren Szenen aus den Evangelien dargestellt. So könnte man vermuten, dass es sich bei den vorliegenden Tafeln um die Außenseiten eines klappbaren Flügelaltars handelt.
Mündliche Zuschreibung: Dr. Bodo Brinkmann und Gabriel Dette, Kunstmuseum Basel, 09.02.2018.
Stellungnahme: Dr. Eva Maria Breisig, Städtische Museen, Freiburg i.Br., 17.10.2018.

Zustandsbericht  


 

Zuschlag: 8500,- EUR
(Limit: 2500,- EUR)