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3250
Ellenrieder, Marie
1791 Konstanz - 1863 ebd.
Allegorien der Frömmigkeit und des Sanftmuts.
Öl auf Papier, auf leichten Karton kaschiert. Mitte u. sign., 1861 dat. und bez. «pinx.». Verso nochmals sign. und bez. «pinx.».
H. 13,2, B. 11,2 cm (Blattgröße),
H. 14,2, B. 12,3 cm (Karton). Prunkrahmen.
Zwei junge Damen mit einer dem biedermeierlichen Zeitgeschmack entsprechenden Haartracht sitzen nebeneinander in einer zugewandten Körperhaltung von freundschaftlicher Intimität und liebevoller Vertrautheit. Sie haben in einer Parklandschaft unter hellblauem Himmel Platz genommen und scheinen, die linken Hände vertrauensvoll ineinandergelegt, in eine tiefgründige Unterhaltung vertieft. Vielleicht erholen sie sich gerade von einem Spaziergang im Grünen oder aber sie pausieren beim Rezitieren eines Gedichtbandes.
Ein eingehender Blick auf das Œuvre der Konstanzer Künstlerin Marie Ellenrieder rückt eine mögliche allegorische Deutung der Damen in den Fokus. So stellte sie häufig abstrakte, ideale Konzepte, wie Sanftmut, Demut oder Frömmigkeit in Form von weiblichen, nicht immer mit klaren Attributen versehenen Symbolfiguren dar. Die 1829 zur Badischen Hofmalerin ernannte Marie Ellenrieder trat sowohl als Porträtistin südwestdeutscher Adliger als auch als Schöpferin religiöser Meisterwerke im Stil der Nazarener hervor, in deren Kreis sie bei einem Romaufenthalt Anfang der 1820er Jahre geriet. Zu ihren berühmtesten Werken zählen die Porträts des Fürstenpaars zu Fürstenberg und das Altarbild der Kirche St. Stephan in Karlsruhe. Das vorliegende Werk ist in einen vergoldeten Originalrahmen der Zeit mit romantischen Rosenranken und kannelierten Leisten eingefügt.
Authentifizierung: Wir danken Herrn Prof. Dr. Edwin Fecker, Ettlingen, für die freundlichen Hinweise via E-Mail, anhand von Photos, 24.06.2021.
Provenienz: Privatbesitz der Familie von Neveu, Durbach.
Werkverzeichnis: Fischer/Blanckenhagen 288 (vgl.).

Zustandsbericht  


 

Zuschlag: 710,- EUR
(Limit: 300,- EUR)