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3270
Koester, Alexander
1864 Neustadt - 1932 München.
Entenschar an schilfbestandenem Ufer.
Pastell auf festem Velin. U.l. sign. Verso auf dem Unterlagekarton handschriftlich «PE No 37» num., bez. mit den Maßen des Unterlagekartons sowie Nachlassstempel des Künstlers.
H. 39, B. 47,8 cm (Blattgröße),
H. 40,5, B. 49,5 cm (Unterlagekarton). Gerahmt.
Eine Gruppe weißer Enten tummelt sich auf dem sandigen Morast eines Seeufers. Einzelne Wolken sind über den hellblauen Himmel verstreut und reflektieren sich im glatten Spiegel des Wassers. Es handelt sich um ein klassisches Werk des impressionistischen Münchner Malermoguls Alexander Koester, dem man nicht ohne Grund den liebevollen Beinamen «Enten-Koester» verlieh. Zu den Sammlern und Verehrern seiner naturgetreuen und gleichermaßen sentimentalen Geflügeldarstellungen zählten illustre Persönlichkeiten aus dem Hochadel, wie der italienische König Viktor Emanuel III., Prinzregent Luitpold von Bayern oder Kaiser Wilhelm II. Das spürbar tief empfundene, geradezu rührende Interesse des «Enten-Koesters» an seinen Lieblingstieren und der durch seine lockere, luftige Malweise verstärkte Eindruck flüchtiger Momenthaftigkeit machen die Werke des Schülers der Karlsruher Akademie zu bedeutenden Beispielen der Tiermalerei um 1900, die bis heute durch zeitlose und einfache Schönheit ihre reizende, zauberhafte Wirkung entfalten.
Wir danken Frau Dr. Andrea Christine Bambi, Leitung Provenienzforschung, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, für die freundlichen Hinweise via E-Mail, anhand von Photos, 29.07.2021.
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Schenkung durch Else Eckhard, Nichte und Nachlassverwalterin des Künstlers an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, Inventarnr. AK 308; im Dezember 1979 veräußert; seitdem Privatsammlung München.
Werkverzeichnis: Stein/Koester 1233 (hier irrtümlich mit falscher Blattgröße: H. 29, B. 46 cm).

Zustandsbericht  


 

Zuschlag: 6500,- EUR
(Limit: 3000,- EUR)