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3348
Hauptmann, Karl
1880 Freiburg i.Br. - 1947 Todtnau.
«Waldinneres». Bachlauf im sommerlichen Tannenwald.
Öl auf Schichtholz. U.l. sign. Verso nochmals sign. und 1942 dat., auf einem Originaletikett des Künstlers nochmals sign., handschriftlich 1940 dat., bet. und bez. «Original. Studien. Oel!» sowie mit den Angaben zum Werk, zum Preis und zur Eigentümerin.
H. 50, B. 70 cm (Bildträger). Gerahmt.
Zwischen den kahlen Stämmen alter Nadelbäume blickt man über einen plätschernden Bach zu einer von kleinen Tannen begrenzten Lichtung. Vereinzeltes Buschwerk und üppiges, dunkelgrünes Gras bedecken den Waldboden dieses verwunschenen, schattigen Hains. Allem Anschein nach handelt es sich um ein kühles, friedliches Refugium der Waldeinsamkeit, einen unberührten Rückzugsort zum Verweilen und Träumen in der Hitze des Sommers. In seiner Undurchdringlichkeit und scheinbaren Unendlichkeit das Geheimnisvolle und Unbewusste an sich verkörpernd, übte der Wald als Projektionsfläche für Märchenvisionen spätestens seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts eine bis heute anhaltende magische Anziehungskraft aus. Karl Hauptmann schuf mit diesem an die religiöse Innerlichkeit eines Kirchenraums erinnernden Waldinterieur das Urbild eines sentimentalen Naturheiligtums und thematisierte damit den Topos irrational-intensiver Verehrung und mythischer Verklärung des Waldes, ein charakteristisches, immer wiederkehrendes Element der Kultur des deutschsprachigen Raumes.
Provenienz: durch Schenkung übergegangen in den Besitz der Haushälterin des Künstlers; Privatsammlung Bad Krozingen.
Werkverzeichnis: Hötzel-Dickel G40-2.

Zustandsbericht  


 

Zuschlag: 15000,- EUR
(Limit: 6000,- EUR)