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3435
Johann Gabriel Doppelmayr
Erd- und Himmelsglobus. Globus terrestris novus Loca Terrae insigniora sec. praestant Astron. et Geogr. observationes sistens opera Ioh. Gabr. Doppelmaieri M.P.P. concinne traditus à Ioh. Georg Puschnero chalcographo Norib. A.C. 1730.
Globus coelestis novus Loca stellarum fixarum sec. cel. Ioh. Hevelium ad annum 1730 exhibens opera I.G. DOPPELMAIERI M.P.P. exacte concinnatus a Ioh. Geor. Puschnero Chalcographo Norib. A.C. 1730. Nürnberg, Johann Georg Puschner, 1730. Handkolorierte Kupferstiche, Papiermaché, Meridianring aus Messing, viersäuliges, gedrechseltes Holzgestell mit achteckigem bzw. rundem Horizontring. Erdglobus in einer Kartusche bez. «Meridianus primus per insulam Fer. quae inter Canarias occidentalissima, ductus est, à quo Parisi,, ensis 20. Gradibus, Nori,, bergensis autem 28. Grad. 40 Minutis distat.».
H. 30, D. 20 cm.
D. (mit Halterung) 28 cm.
Der Nürnberger Mathematiker, Physiker und Astronom Johann Gabriel Doppelmayr (1677 - 1750), einer der renommiertesten Naturwissenschaftler seiner Zeit, steht als Schöpfer hinter diesem Globenpaar. Tatsächlich durfte keine naturwissenschaftliche Sammlung von universalem Anspruch, wie eine Wunderkammer oder eine prachtvolle fürstliche Barockbibliothek, eines solchen Zweigespanns aus Erd- und Himmelsglobus entbehren.
Doppelmayr hatte gegen Ende seines Studiums an der Universität zu Halle von 1700 bis 1702 eine Studienreise nach England und in die Niederlande unternommen, auf der er seine Kenntnisse in Astronomie und im Schleifen von Linsen vertiefte. Durch seine mathematischen und astronomischen Schriften, aber auch durch die Erd- und Himmelsgloben, die er in Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Johann Georg Puschner (1680 - 1749) zwischen 1718 und 1736 herausgab, erlangte er große internationale Berühmtheit. Seine wissenschaftlichen und publizistischen Leistungen wurden durch Mitgliedschaften der Royal Society in London und der Akademien von Berlin und Sankt Petersburg honoriert
.
Provenienz: Bibliothek des letzten Basler Fürstbischofs Franz Xaver von Neveu (1749 - 1828); nach dessen Tod übergegangen in den Privatbesitz der Familie von Neveu, Durbach.

Zustandsbericht  


 

Zuschlag: 20000,- EUR
(Limit: 5000,- EUR)