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3271
Museale gotische Pietà
Niederrhein 1460 - 1480. Holz, halbrund geschnitzt und rückseitig gehöhlt, polychrom gefasst. Seltene Darstellung eines sogenannten «freudvollen Vesperbildes» mit Maria in stiller Verklärung und seligem Wissen um die Erlösung, den Leichnam ihres Sohnes auf dem Schoß. Verso auf einem alten Etikett bez. «No.2 Gotik Pieta». Guter, originaler Zustand mit Resten der originalen Fassung in hervorragender Qualität. Altersspuren, Farbfehlstellen.
H. 71,3, B. 48 cm.
Das Motiv der Pietà entstammt nicht der biblischen Darstellung, sondern der religiösen Dichtung des 12./13. Jahrhunderts. Frühe Vesperbilder sind manchmal als sogenannte «freudvolle Pietà» konzipiert, wobei die Freude über die vollbrachte Erlösung in einem schmerzlichen Lächeln seinen Ausdruck findet. «Dargestellt ist nicht die trostlos klagende Gestalt der Mutter Gottes, dargestellt ist keine rein menschliche erdhaft gebundene Trauer. Dieses Vesperbild, diese Pieta ist echte Mystik. [...] In diesem Vesperbild ist die innige Versenkung in Christi Leiden und die verklärte Freude über die gewonnene Erlösung mit der Verehrung Marias in eine glückliche Einheit verschmolzen.» (Zitat von Prof. Paul H. Hübner aus seinem Gutachten vom 07.03.1951).
Gutachten: Prof. Paul H. Hübner, Konservator und Restaurator der Städtischen Sammlungen, Freiburg i.Br., 07.03.1951, in Kopie.
Provenienz: Nachlass Prinz Johann Georg von Sachsen, Schloss Umkirch; Eugen Berninger, Franz Vögtle und Ferdinand von den Berg, Kunsthändler, Freiburg i.Br.; seit 1951 Privatsammlung Freiburg i.Br.
Kaufvertrag: Eugen Berninger, Franz Vögtle und Ferdinand von den Berg, Kunsthändler, Freiburg i.Br., 17.02.1951, in Kopie.

english Museum quality Gothic Pietà. Lower Rhine 1460 - 1480. Carved wood with hollowed back side, painted in polychrome colours. Rare depiction of a so-called «joyful Pietà» with Mary in silent transfiguration and spiritual knowledge of the redemption, the corpse of her son on her lap. Verso inscribed on an old label «No.2 Gotik Pieta». Good original condition with remnants of the original polychromy in an excellent state. Signs of age, paint loss.
H 71,3, W 48 cm.
The motif of the Pietà does not come from the biblical representation, but from the religious poetry of the 12th/13th Century. Early Pietàs are sometimes conceived as so-called «joyful Pietà», whereby the joy of the accomplished redemption finds its expression in a painful smile. «It does not depict the desolate lamenting figure of the Mother of God; it does not depict purely human, earthy grief. This Pietà is real mysticism. [...] In this Pietà, the intimate contemplation of Christ’s suffering and the transfigured joy of the redemption gained, merged with the adoration of Mary into a delighted unity.» (quote from Prof. Paul H. Hübner from his expert report of 07.03.1951).
Expert report: Prof. Paul H. Hübner, conservator and restorer of the municipal collections, Freiburg i.Br., 07.03.1951, in copy.
Provenance: estate Prince Johann Georg of Saxony, Umkirch Castle; Eugen Berninger, Franz Vögtle and Ferdinand von den Berg, art dealer, Freiburg i.Br.; since 1951 private collection Freiburg i.Br.
Purchase contract: Eugen Berninger, Franz Vögtle and Ferdinand von den Berg, art dealer, Freiburg i.Br., 17.02.1951, in copy.
 

Zuschlag: 13000,- EUR
(Limit: 9000,- EUR)