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3249
Jubiläumsauktionen 06.–07.12.2019
Silbermann, Johann Andreas
1712 Straßburg - 1783 ebd.
«Das Silbermann-Archiv».
Handschrift, in deutscher Sprache. Mit zahlreichen Beilagen, insbesondere Briefen von Orgelbauern und Organisten. Fünf Bde. sowie fliegende Blätter.

Erster Band «Elsassische Orgeln». 452 S. Halbledereinband mit Goldprägung und Lederecken.
Johann Andreas Silbermann beschreibt hier 126 Orgeln aus dem Elsass, die nicht von der Familie Silbermann gebaut wurden. Am Ende findet sich eine Geschichte über die Orgel der Alt-St. Peterkirche zu Straßburg, aus der Feder seines Freundes Jacques-Antoine Denoyé (? - 1759). Altersbedingter Zustand. Buchrücken brüchig. Leicht gebräunt und stockfleckig.
8°.
Zweiter Band «Auswaertige Orgeln». 452 S. Halbledereinband mit Goldprägung und Lederecken.
Enthalten sind Zeichnungen und Skizzen von Johann Andreas Silbermann, Johann Daniel Kamm (1722 - nach 1790) und Jacques-Antoine Denoyé (? - 1759) sowie beigefügte Stiche. Johann Andreas Silbermann beschreibt 123 Orgeln außerhalb des Elsass, die nicht von der Familie Silbermann gebaut wurden. Einige Stellen wurden während seiner Reise nach Sachsen 1741 flüchtig geschrieben. Eine Anzahl von Anmerkungen sind Zitate aus Charles Burneys (1726 - 1814) Tagebuch einer musikalischen Reise. Altersbedingter Zustand. Vorderer Buchdeckel abgelöst, Buchrücken stark brüchig. Leicht gebräunt und stockfleckig.
8°.
Dritter Band «Von Orgelmachern». 319 S. Halbledereinband mit Goldprägung und Lederecken.
Der Band enthält Zeichnungen von Johann Peter Toussaint und Johann Caspar Formann. Auf letzterer befindet sich ein Kommentar aus der Feder des fünfzehnjährigen Johann Andreas. Mit Anmerkungen zu über 182 Orgelbauern. Einige Notizen sind Zitate aus Charles Burneys (1726 - 1814) Tagebuch einer musikalischen Reise. Guter, altersbedingter Zustand. Einband später, partiell abgelöst. Leicht gebräunt und stockfleckig.
8°.
Vierter Band «Orgeln von A. Silbermann». 208 S. Halbledereinband mit Goldprägung und Lederecken.
Die Orgeln von Andreas Silbermann sind lückenlos beschrieben. Johann Andreas stützt sich auf Aufzeichnungen seines Vaters. Seine eigenen Aufzeichnungen werden gelegentlich durch die seines Sohnes Johann Josias ergänzt, in gewissenhafter Anlehnung an die Art der Formulierung des Vaters. Josias fügte dem Band einen Index der Orgeln bei. Guter, altersbedingter Zustand. Einband später. Leicht gebräunt und stockfleckig.
8°.
Fünfter Band «Einrichtung der Orgeln». 346 S. Halbledereinband mit Goldprägung und Lederecken.
Das Innere des Bandes trägt keinen Haupttitel, der Außentitel ist dem ersten Teiltitel entnommen. Das Arbeitsbuch, das über die Einrichtung, Intonation und Stimmung von 31 Orgeln des Verfassers berichtet, ist oft flüchtig mit zahlreichen Abkürzungen niedergeschrieben. Altersbedingter Zustand. Buchrücken altrest. Leicht gebräunt und stockfleckig.
8°.
«Fliegende Blätter». Fünf gefalzte und vier zusammengeheftete Bogen.
Die Blätter beinhalten Kostenvoranschläge, Briefkonzepte und Grundrisse, für die Orgeln der Franziskanerkirche zu Schlettstadt und der Alt-St. Peterkirche zu Straßburg. Guter, altersbedingter Zustand. Leicht gebräunt und stockfleckig.
4° und 8°.
Johann Andreas Silbermann aus der berühmten Silbermann-Dynastie von Orgelbauern lebte in Straßburg. Er war ein Sohn des aus Sachsen eingewanderten Orgelbauers Andreas Silbermann (1678 - 1734). In den fünf Bänden des «Archivs» sammelte er unerschöpfliches Material zum Bau von 35 Orgeln seines Vaters aus der Zeit von 1699 bis zu dessen Tod, zu 31 eigenen Instrumenten (1746 - 1780) sowie zu fast 250 Orgeln des 17. und 18. Jahrhunderts inner- und außerhalb des Elsass’, die nicht von der berühmten Silbermann-Familie stammen.
Das durchgängig in Privatbesitz befindliche, sehr sauber geschriebene Werk ist unterteilt in die Bände «Elsassische Orgeln», «Auswaertige Orgeln», «Von Orgelmachern», «Orgeln von A. Silbermann» und «Einrichtung der Orgeln»
. Silbermann bereichert seine Beschreibungen der Orgeln und des Orgelbaus durch Skizzen, Pläne sowie detaillierte Listen der Register der Orgeln und fügt zahlreiche Briefe von Orgelbauern und Organisten sowie biographische Notizen zu 182 Orgelbauern der Zeit bei, die im Original in die Bände mit eingebunden sind.
Während der übrige Nachlass Silbermanns, den die Erben 1784 der Stadt Straßburg überlassen hatten, im Jahr 1870 durch den Brand der Stadtbibliothek zerstört wurde, sind die Bände und Blätter des «Silbermann-Archivs» in Privatbesitz erhalten geblieben. Ihre Provenienz ist bis heute lückenlos dokumentiert. Da sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Paris bzw. Versailles befanden, wird das Kompendium heute als «Pariser Silbermann-Archiv» bezeichnet.
Dass sich ein so solches Werk über mehr als 200 Jahre bzw. sechs Generationen in Privatbesitz befindet, ist in der Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts selten. Die meisten Künstlernachlässe wurden eher vernachlässigt, bestenfalls gingen sie in den Besitz von Archiven über, wurden häufig im Zuge zweier Weltkriege zerstört oder verstreut. Der jetzige Einlieferer ist der erste Besitzer, der nicht aus der Familie stammt.
Obwohl durchgängig in Privatbesitz, war das «Silbermann-Archiv» für die Wissenschaft immer zugänglich. So hatte der berühmte Pariser Organist und Komponist Charles-Marie Widor (1845 - 1937) Einsicht in das Archiv. Auch im Hinblick auf die geplante Restaurierung der Orgel des Straßburger Münsters im 20. Jahrhundert wurde es herangezogen. 1994 erschien eine vollständige Transkription aller fünf Bände einschließlich der fliegenden Blätter, herausgegeben von Marc Schaefer.
In den Schriften des «Archivs» lernt man einerseits detailliert die Arbeit Silbermanns und die vielen Orgeln kennen, die er selbst besichtigt hat, sowie die Arbeitsweise anderer Orgelbauer. Andererseits geben sie gewissermaßen en passant viele, tiefe Einblicke in den Alltag der Zeit und insbesondere des Orgelbaus. Mit Sorgfalt und in teils humorvoller Weise schildert er u.a. ganz alltägliche Erlebnisse und Begegnungen. So beklagt er sich beispielsweise über die mangelnde Bereitschaft der Eigentümer, seine kostbaren Orgeln regelmäßig stimmen zu lassen: «Solange die Witterungen bald kalt und bald warm oder trucken und feuchte seyn», schreibt er im Mai 1780 über die Kirche Jung-St. Peter in Straßburg, «solange es Mucken [Fliegen] giebet welche in denen Orgeln vieles zum Verstimmen helffen, und solange sich in denen Kirchen der Staub in die Orgeln setzen kan, solange wird man sich gefallen laßen müßen wan man anders gestimbte Orgeln haben will, Unkosten damit zu haben.».
Sogar als Sitten- und Spiegelbild der Lebensumstände des 18. Jahrhunderts lassen sich die Aufzeichnungen lesen. Denn er schildert in seinem Text, der sich in vielen Passagen lesen lässt wie ein Tagebuch, auch Details und Anekdoten im direkten Umfeld des Orgelbaus. So etwa anlässlich der bis heute erhaltenen und als «Monument historique» klassifizierten Orgel zu Marmoutier (Orgel zu Maures Münster [sic]), die sein Vater Andreas 1710 fertig gestellt hatte: «Es war zur Herbstzeit als die Orgel bald fertig wurde, da kamen die Bauren welche Güld ins Closter brachten. Nach dem Abladen wurde ihnen ein Trunck Wein gegeben. Gemelder Gesell arbeitete nicht in der Kirch, sondern in einem Hauß welches im Hoff stund. Er sollte eben etwas machen worauf mein Vatter in der Kirch wartete. Anstatt aber zu arbeiten, so machte er sich unter die Bauren, und discurirte und truncke mit ihnen».

Provenienz: Familie der Silbermann Erben; Privatsammlung Süddeutschland.
Literatur: Marc Schaefer (Hrsg.), Das Silbermann-Archiv. Der handschriftliche Nachlaß des Orgelmachers Johann Andreas Silbermann (1717 - 1783) (= Prattica Musicale 4), Winterthur 1994.

english Silbermann, Johann Andreas
1712 Strasbourg - 1783 ibid.
«Das Silbermann-Archiv (the Silbermann archive)».
Handwritten manuscript, in German language. With numerous supplements, especially letters from organ builders and organists. Five volumes and loose sheets of paper.

First volume «Elsassische Orgeln (Alsatian organs)». 452 p. Half leather binding with gold embossing and leather corners.
Johann Andreas Silbermann describes 126 organs from Alsace which were not built by the Silbermann family. At the end there is a story about the organ of the church of Old Saint Peter’s in Strasbourg, written by his friend Jacques-Antoine Denoyé (? - 1759). Age-related condition. The spine of the book is brittle. Slightly browned and scattered fox marks.
Size 8°.
Second volume «Auswaertige Orgeln (foreign organs)». 452 p. Half leather binding with gold embossing and leather corners.
Included are drawings and sketches by Johann Andreas Silbermann, Johann Daniel Kamm (1722 - after 1790) and Jacques-Antoine Denoyé (? - 1759) as well as attached engravings. Johann Andreas Silbermann describes 123 organs outside the Alsace which were not built by the Silbermann family. Some passages were written during his journey to Saxony in 1741. A number of notes are quotes from Charles Burney’s (1726 - 1814) diary of a musical journey. Age-related condition. Front cover detached, spine very brittle. Slightly browned and scattered fox marks.
Size 8°.
Third volume «Von Orgelmachern (about organ builders)». 319 p. Half leather binding with gold embossing and leather corners.
The volume contains drawings by Johann Peter Toussaint and Johann Caspar Formann. The latter contains a commentary by the fifteen-year-old Johann Andreas. With notes on over 182 organ builders. Some notes are quotations from Charles Burney’s (1726 - 1814) diary of a musical journey. Good age-related condition. Binding later, partially detached. Slightly browned and scattered fox marks.
Size 8°.
Fourth volume «Orgeln von A. Silbermann (organs by A. Silbermann)». 208 p. Half leather binding with gold embossing and leather corners. The organs by Andreas Silbermann are completely described. Johann Andreas refers to his father’s records. His own notes are occasionally completed by those of his son Johann Josias, in conscientious reference to the way his father formulated them. Josias added an index of the organs to the volume. Good age-related condition. Binding later. Slightly browned and scattered fox marks.
Size 8°.
Fifth volume «Einrichtung der Orgeln (installation of the organs)». 346 p. Half leather binding with gold embossing and leather corners.
The inside of the volume without main title, the outside title is taken from the first subtitle. The workbook, which reports on the installation, intonation and tuning of 31 of the author’s organs, is often briefly written down with numerous abbreviations. Age-related condition. Spine restored. Slightly browned and scattered fox marks.
Size 8°.
«Fliegende Blätter (loose sheets of paper)». Five folded and four stapled sheets. The sheets of paper contain cost estimates, letter concepts and floor plans for the organs of the Franciscan church in Sélestat and the church of Old Saint Peter’s in Strasbourg. Good age-related condition. Slightly browned and scattered fox marks.
Size 4° and size 8°.

Johann Andreas Silbermann from the famous Silbermann dynasty of organ builders lived in Strasbourg. He was a son of the organ builder Andreas Silbermann (1678 - 1734) who immigrated from Saxony. In the five volumes of the archive he collected inexhaustible material on the construction of his father’s 35 organs during the period from 1699 to his death, on 31 of his own instruments (1746 - 1780) and on almost 250 organs of the 17th and 18th centuries within and outside the Alsace, which did were not build by the famous Silbermann family.
The manuscript, which is throughout privately owned and very neatly written, is divided into the volumes «Elsassische Orgeln (Alsatian organs)», «Auswaertige Orgeln (foreign organs)», «Von Orgelmachern (about organ builders)», «Orgeln von A. Silbermann (organs by A. Silbermann)» and «Einrichtung der Orgeln (installation of the organs)». Silbermann enriches his descriptions of the organs and organ building with sketches, plans and detailed lists of the registers of the organs and encloses numerous letters from organ builders and organists as well as biographical notes on 182 organ builders of the time, which are originally bound into the volumes.
While the rest of Silbermann’s estate, which the heirs had left to the city of Strasbourg in 1784, was destroyed by the fire in the city library in 1870, the volumes and sheets of paper of the «Silbermann-Archiv» have remained in private hands. Their provenance is completely documented to this day. Since they were in Paris respectively Versailles at the beginning of the 20th century, the compendium is today called the «Pariser Silbermann-Archiv».
The fact that such a work has been in private ownership for more than 200 years respectively six generations is rare in the cultural history of the 19th and 20th century. Most artists’ estates were rather neglected, at best they entered into the possession of archives, were often destroyed or scattered in the course of two world wars. The current consignor is the first owner who does not come from the family.
Although it was continuously privately owned, the «Silbermann-Archiv» was always accessible to the scientific community. Thus, the famous Parisian organist and composer Charles-Marie Widor (1845 - 1937) had access to the archive. It was also consulted in view of the planned restoration of the organ of the Strasbourg Cathedral in the 20th century. In 1994 a complete transcription of all five volumes, including the loose sheets of paper, was published and edited by Marc Schaefer.
Through the writings of the «Silbermann-Archiv» one gets to know in detail the organs of Silbermann and the many instruments he has visited himself, as well as the working methods of other organ builders. They also give a kind of en passant insight into the everyday life of the time and especially of organ building. With care and sometimes in a humorous way, he describes, among other things, everyday experiences and encounters. For example, he complains about the owners’ unwillingness to have their precious organs tuned regularly: «Solange die Witterungen bald kalt und bald warm oder trucken und feuchte seyn», schreibt er im Mai 1780 über die Kirche Jung-St. Peter in Straßburg, «solange es Mucken [Fliegen] giebet welche in denen Orgeln vieles zum Verstimmen helffen, und solange sich in denen Kirchen der Staub in die Orgeln setzen kan, solange wird man sich gefallen laßen müßen wan man anders gestimbte Orgeln haben will, Unkosten damit zu haben.».
The records can even be read as a reflection of the customs and circumstances of life in the 18th century. In his writing, which can be read in many passages like a diary, he also describes details and anecdotes of the direct vicinity of organ building. For example concerning the organ at Marmoutier (organ at Maures Münster [sic]), which his father Andreas had completed in 1710 and which is still preserved today and classified as a «Monument historique»: «Es war zur Herbstzeit als die Orgel bald fertig wurde, da kamen die Bauren welche Güld ins Closter brachten. Nach dem Abladen wurde ihnen ein Trunck Wein gegeben. Gemelder Gesell arbeitete nicht in der Kirch, sondern in einem Hauß welches im Hoff stund. Er sollte eben etwas machen worauf mein Vatter in der Kirch wartete. Anstatt aber zu arbeiten, so machte er sich unter die Bauren, und discurirte und truncke mit ihnen».
Provenance: family of Silbermann heirs; private collection Southern Germany.
Literature: Marc Schaefer (Ed.), Das Silbermann-Archiv. Der handschriftliche Nachlaß des Orgelmachers Johann Andreas Silbermann (1717 - 1783) (= Prattica Musicale 4), Winterthur 1994.
 

Zuschlag: 160000,- EUR
(Limit: 150000,- EUR)